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Planen mit der Pandemie:Späte Klarheit über Christkindlmarkt

Normalerweise können Münchner Marktkaufleute schon im Juli Weihnachten feiern, weil der Stadtrat noch vor seiner Sommerpause entscheidet, wer von ihnen zum städtischen Christkindlmarkt zugelassen ist. Aber die Corona-Pandemie verändert bekanntlich fast alles. Nun soll erst im September oder Oktober entschieden werden, wer seinen Stand auf dem Christkindlmarkt aufstellen darf. "Wir fahren da auf Sicht", sagt Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU). Es handele sich dabei keineswegs um eine Vorentscheidung darüber, ob der Christkindlmarkt stattfinden werde oder nicht: "Anders als bei der Wiesn ist die Vorlaufzeit viel kürzer." Gerüchte, die unter den Münchner Schaustellern kursieren, dass es beim Christkindlmarkt wegen der Menschenansammlungen keine Glühwein- und Bratwurstbuden geben solle, dementierte Baumgärtner im Gespräch mit der SZ: "Daran denken wir nicht."

© SZ vom 16.07.2020 / fjk

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