Corona-Management:So wurde München zum Corona-Hotspot

Coronavirus - Impfzentrum München

Der Freistaat gibt die Richtung vor, die Stadt reagiert: Ministerpräsident Markus Söder (CSU, links) und Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD, rechts) im Dezember 2020 bei einem Pressetermin im Impfzentrum in Riem.

(Foto: Tobias Hase/dpa)

Verzerrte Zahlen, Krise im Krisenstab und ein Oberbürgermeister, der zu spätes Handeln eingesteht: So schlitterte München in den zweiten Corona-Winter. Hat sich die Stadt zu lange in Sicherheit gefühlt?

Von Heiner Effern und Anna Hoben

"Wir sind zwei Monate früher dran als vor einem Jahr. Das ist für uns ein Alarmsignal", sagte die Notfallmedizinerin Viktoria Bogner-Flatz vom LMU-Klinikum am 15. September 2021. Mehrere Krankenhäuser hätten sie darauf hingewiesen, dass in der Stadt "eigentlich jetzt schon die rote Ampel steht", erklärte Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek am 23. September. Oliver Abbushi, Sprecher der Münchner Hausärzte, zeichnete sogar schon vor den Sommerferien ein drastisches Bild: "Jetzt schauen wir zu, wie die Inzidenz hochrast, und es passiert nichts."

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