Coronavirus:München meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 32,48

Vor allem in Schulen sind zahlreiche Corona-Tests notwendig.

Für den Kita- und Schulbetrieb ändert sich nichts. Aktuell gilt weiter die Stufe "gelb".

(Foto: Sven Simon/dpa)

Damit liegt die Zahl das erste Mal seit einem Monat unter dem Frühwarnwert von 35. In Schulen und im Schlachthof setzt das Gesundheitsamt auf Reihentests.

Von Ekaterina Kel

Die Stadt meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 32,48. Damit liegt die Zahl, die angibt, wie viele Menschen sich innerhalb von sieben Tage pro 100 000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben, das erste Mal seit einem Monat unter dem Frühwarnwert von 35.

Für den Kita- und Schulbetrieb ändert sich aber nichts. Zwar gibt es dort Stufenpläne, die sich nach der Marke von 35 richten, allerdings entscheidet das Gesundheitsreferat "je nach Infektionsgeschehen", welche Stufe gilt: "Es gibt keinen Automatismus, wonach mit dem Erreichen eines bestimmten Inzidenzwerts sofort die nächste Stufe eingeleitet wird." Aktuell gilt also weiter die Stufe "gelb". Rasche Reihentestungen von Schulklassen soll künftig die Firma Vitolus/Allgäulab ermöglichen. Die Kosten hierfür übernimmt bis auf Weiteres der Freistaat.

Auch im Schlachthof setzt das Gesundheitsamt auf Reihentests: Am Montag wurden erneut 149 Beschäftigte getestet, nachdem vorige Woche zwölf positive Fälle bekannt geworden waren. Gut die Hälfte der Ergebnisse liegt nun vor, zwei sind positiv. Zusätzlich waren vier Kontaktpersonen positiv getestet worden. Die Behörde habe desinfizierende Reinigungen vorgenommen und Betrieb und Unterkünfte zweimal kontrolliert, heißt es.

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