bedeckt München

Corona-Folgen:"Es wird verdammt schwer im Winter"

Abgehen, aber bitte mit Abstand! Bei Konzerten - hier The Munich Fiend Club sauber eingezäunt im Münchner Backstage - lassen sich mitunter kuriose Szenen beobachten.

(Foto: Stephan Rumpf)

Wie kann die Kultur in den kommenden Monaten trotz Corona überleben? Über Feuerschalen, neue Freiluftbühnen und die Frage, bis zu welchen Temperaturen Menschen gerne draußen feiern.

Von Michael Zirnstein

Achtzehn Grad - da liegt die Schmerzgrenze. Das weiß Benjamin David, weil er seit Jahren den Kulturstrand betreibt. Ist es wärmer, kommen die Leute, ist es kälter, feiern sie drinnen. Als ihm jüngst "die wunderbaren Menschen im Veranstaltungsbüro des KVR" in "kreativer Auslegung des Stadtratsbeschlusses" einen Monat Verlängerung für die Open-Air-Bar-Bühne auf der Corneliusbrücke gewährten, wurde er zum Meteorologen. Er recherchierte, dass es in vergangenen Oktobern milde Temperaturen gab. Und oft eine Woche Regen. "Ich gehe von noch 15 schönen Tagen aus. Also, machen wir's!"

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