München heute:Corona-Ausbruch im Stadtrat / Besuch auf der Intensivstation in Großhadern

Lesezeit: 1 min

LMU Klinikum Großhadern, 2021

Täglich kämpfen Mediziner und Pflegekräfte im Klinikum Großhadern um das Leben von Corona-Patienten. Noch haben sie Kraft. Aber wie lange noch?

(Foto: Robert Haas)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Nicole Graner

Ich muss Luft holen. Luft, die andere kaum mehr haben. Gerade habe ich in einer Covid-Station und in einer Intensivstation im Klinikum Großhadern mit Patienten und Ärzten gesprochen. Und ich fühle nur zwei Dinge: Bewunderung und Dankbarkeit. Dass wir solche Ärztinnen und Ärzte haben, die höchst professionell und menschlich sind, und dass mir Menschen, die das verdammte Coronavirus mit voller Wucht getroffen hat, ihre Geschichte erzählt haben (SZ Plus).

Da ist der Risikopatient Andreas Kischka, der 2020 eine Lungentransplantation hinter sich gebracht hat und jetzt an Covid-19 erkrankt ist. Alles beginnt für ihn von vorne. Da ist Johann Müller, der kaum mehr eine Chance gehabt hätte, wenn die Ärzte nicht alles gegeben hätten. Er hat ein zweites Leben geschenkt bekommen. Und da ist ein Ehemann und Vater auf der Intensivstation, der gegen seine Angst kämpft, und der heute alles anders machen würde. Sich impfen lassen zum Beispiel.

Ich kann nicht anders: Diese Geschichten werden mich lange tragen und mir immer wieder bewusst machen, dass es im Kampf gegen Corona wirklich nur gemeinsam geht.

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