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Corona in Asylheimen:"Da helfen Masken auch nicht mehr viel"

Auch die Asylunterkunft an der Lotte-Branz-Straße stand zu Beginn der zweiten Welle wegen eines Corona-Ausbruchs unter Quarantäne.

(Foto: Stephan Rumpf)

Mehr als 6000 Geflüchtete leben in den Münchner Asylheimen. Die Bilanz nach einem Jahr Pandemie ist beunruhigend. Mitunter dauerten die Isolationszeiten länger als üblich und für viele Schüler gibt es noch immer keinen Wlan-Anschluss.

Von Anika Freier und Lukas Haas

Acht Stockbetten standen in dem Zimmer, dazu ein paar weiße Spinde. 16 Menschen lebten dort, sie lagen fast den ganzen Tag auf den Betten. Als im Oktober vergangenen Jahres gerade die zweite Corona-Welle begann, stand die Asylunterkunft an der Lotte-Branz-Straße unter Quarantäne, mehrere Bewohner waren infiziert. Auch Olivier Kamba (Name geändert) war dort einquartiert. Er ist 29, stammt aus Zentralafrika und war kurz zuvor in Deutschland angekommen. "Die Unterkunft war vollgestopft, und jeden Tag gab es neue positive Tests", sagt er. "Die Situation war für alle hart." Kurz vor Ende der zweiwöchigen Quarantäne wurde auch er positiv getestet.

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