Pflege:"Im Schnitt bekommen nur etwa zehn Prozent der Heimbewohner Besuch"

Lesezeit: 7 min

Pflege: In seinem Büro hat Claus Fussek in rund 400 Aktenordnern Berichte aus der gesamten Bundesrepublik gesammelt, die ihm Angehörige und Pflegekräfte zu mehr als 50 000 Schicksalen von Pflegebedürftigen geschickt haben.

In seinem Büro hat Claus Fussek in rund 400 Aktenordnern Berichte aus der gesamten Bundesrepublik gesammelt, die ihm Angehörige und Pflegekräfte zu mehr als 50 000 Schicksalen von Pflegebedürftigen geschickt haben.

(Foto: Stephan Rumpf)

Seit mehr als 40 Jahren kämpft Claus Fussek für ein besseres Pflegesystem. Er sagt: Pflegekräfte könnten die mächtigste Berufsgruppe in Deutschland sein. Woran fehlt es? Ein Gespräch über Mitgefühl, Würde und die Angst vor dem Tod.

Interview von Sven Loerzer

Nach mehr als vier Jahrzehnten Kampf für eine bessere Pflege, die Rechte von alten Menschen sowie für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung geht der Sozialpädagoge Claus Fussek nun Ende Januar, einen Tag vor seinem 69. Geburtstag, in Rente. In seinem Büro bei der Vereinigung Integrationsförderung (VIF) hat er in rund 400 Ordnern die Berichte von Angehörigen und Betroffenen gesammelt, aber auch von vielen Pflegekräften. Vor allem für seine scharfe Kritik an Missständen in der Pflege ist er bundesweit bekannt und gefürchtet.

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