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Christopher Street Day:So bunt ist München

Die große Parade fällt pandemiebedingt aus, dafür geht die LGBTIQ*-Community im Rahmen einer dezentralen Demo-Aktion auf die Straße. Und die Arena in Fröttmaning leuchtet mit. Eindrücke aus einer Stadt in Regenbogen-Farben.

Von Katharina Federl

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Quelle: Stephan Rumpf

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Auch in diesem Jahr gibt es pandemiebedingt beim Christopher Street Day in München keine große Parade. Dafür haben die Organisatoren am Samstag eine dezentrale Demo-Aktion organisiert.

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Quelle: Stephan Rumpf

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Wie schon 2020 protestieren mehr als 60 LGBTIQ*-Vereine, -Initiativen und -Gruppen an festen Spots in der Innenstadt. Kleingruppen von maximal sechs Leuten dürfen zwar keine Flyer verteilen, aber auslegen.

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Quelle: Stephan Rumpf

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Vom Sendlinger Tor bis zum Odeonsplatz, vom Stachus bis zum Marienplatz zeigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vereint für ihre Anliegen - wenn auch mit Abstand zueinander.

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Quelle: Stephan Rumpf

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In diesem Jahr waren bereits vor der Pride Week, die am 3. Juli begonnen hat, zahlreiche Regenbogenflaggen überall in der Stadt zu sehen. Grund dafür war das Verbot der Uefa, die Münchner Arena während des EM-Spiels gegen Ungarn bunt erleuchten zu lassen.

Allianz Arena illuminated in rainbow colors

Quelle: REUTERS

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Nun ist der FC Bayern wieder Herr im eigenen Stadion und hat es am Samstagabend ab 21 Uhr drei Stunden lang in Regenbogenfarben erstrahlen lassen. Damit soll "wie bereits in den vergangenen Jahren ein weltweit sichtbares Zeichen für Toleranz sowie gegen Homophobie und Diskriminierung jeder Art" gesetzt werden.

Regenbogen-ICE der DB

Quelle: dpa

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Die Debatte um ein regenbogenfarbenes EM-Stadion wurde zum internationalen Thema. Viele große Unternehmen zogen mit - und tun es noch immer. Die Deutsche Bahn etwa schickt einen buntgestreiften ICE auf Reisen. "Que(e)r durch Deutschland" hat das Unternehmen ihre Kampagne genannt.

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Quelle: Stephan Rumpf

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Eine weitere Besonderheit in diesem Jahr: Am Marienplatz wehen neben den Regenbogen- die 14 Fahnen der einzelnen Communitys der LBTIQ*-Gemeinde, darunter die Progress-, die Trans*- und die Lesben-Flagge.

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Quelle: Stephan Rumpf

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Der Christopher Street Day bietet viele Möglichkeiten, zu neuen Ufern aufzubrechen. Was 1980 mit hundert Schwulen und Lesben begann, wird heute mit Tausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern jedes Jahr wieder nach Herzenslust gefeiert.

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Quelle: Stephan Rumpf

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Die Darbietungen der vielfältigen Szene machen dabei den größten Beitrag zur Unterhaltung aus. Im Bild zu sehen: die Drag-Queens Robin Ring (links) und Sabine Maultäschle. Schon seit Freitag sendet der CSD-Livestream aus dem Kulturzentrum Bellevue di Monaco, am Samstag stellt Moderator Frank Zusich hier Vertreterinnen und Vertreter aus der LQBTIQ*-Szene vor.

Robin Ring (rosa Perücke), Sabine Maultäschle

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Quelle: Stephan Rumpf

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Auch prominente Gäste lassen sich den Spaß nicht entgehen. Im Bild Claudia Roth am Stand der Grünen Jugend.

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Quelle: Stephan Rumpf

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Doch wie tolerant ist München wirklich? Vor einigen Tagen berichteten Aktivisten, wie sie von Fans beim Verteilen von Regenbogenflaggen vor dem Stadion bespuckt wurden. Ein Münchner erzählte, dass er beim Einkaufen im Supermarkt bedrängt wurde, weil er eine bunte Fahne dabeihatte. Von all dem ist an diesem Samstag nichts zu spüren.

© SZ.de/cvei
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