„Exploit“ heißt ausnutzen. Ein „Exploit“ ist jemand, der ausgenutzt wird. „Xploit:s“, so hat Christiane Mudra ihre neue Produktion genannt – ein bisschen künstlerisches Chic also in einer traurigen Situation, immerhin. Die Münchner Theatermacherin ist bekannt für ihre intensiven Recherchen, die ihren dokumentarischen Arbeiten vorangehen. Sie widmet sich unbequemen Themen, solchen, die auch wehtun in der bürgerlichen Komfortzone.
Münchner Stück über den NiedriglohnsektorWenn die Ausgebeuteten läuten
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Sie sind weit entfernt davon, mit Geld um sich zu werfen: Edith Konrath, Sebastian Gerasch und Ivona Baković (v. li.) erzählen in „Xploit:s“ aus dem Niedriglohnsektor.
Verena KathreinIn ihrem Recherchestück „Xploit:s“ erzählt Christiane Mudra aus den Arbeitswelten von Pflegerinnen, Reinigungskräften und Lieferdiensten. Die Wahrnehmung der Besucher ist danach eine andere.
Kritik von Yvonne Poppek
