Die Inspiration kam von den Zügen, die unten auf den Gleisen ständig vorbeifahren: Einzelne Teile, die aneinandergekoppelt ein Ganzes ergeben. So, dachten sich die Architekten vom Münchner Büro Kiessler, sollen auch die fünf mit Brücken verbundenen Doppeltürme wirken. Als Ensemble tragen sie den Namen Ten Towers und sind mit ihrer Lage am S-Bahnhof Leuchtenbergring eines der bemerkenswertesten Gebäude, die in diesem Jahrtausend in München entstanden sind. Nur sind sie in den vergangenen drei Jahren auch zu einem Symbol für den Wandel in der Arbeitswelt geworden.
Ten TowersBüros werden Wohnungen: Dieses Beispiel aus München soll Schule machen
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Seit drei Jahren stehen die Ten Towers am Leuchtenbergring leer, weil niemand die Büros mieten will. Nun könnte aus einem Teil des Komplexes eines der größten Wohnheime für Studierende und Azubis in München werden.
Von Sebastian Krass
