MeinungVorbild für künftige Wahlen?Welche Lehren sich aus dem Münchner Olympia-Entscheid ziehen lassen

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Von Heiner Effern

Lesezeit: 6 Min.

Extrem viele Stimmen wurden über die Briefwahl eingeschickt. Das verändert das Abstimmungsverhalten grundlegend.
Extrem viele Stimmen wurden über die Briefwahl eingeschickt. Das verändert das Abstimmungsverhalten grundlegend. Sven Hoppe/dpa

München hat bei einer Rekordbeteiligung mit einer Zweidrittelmehrheit für eine Sommerspiele-Bewerbung gestimmt. Das Prozedere bei diesem Bürgerentscheid könnte wegweisend sein – und viele Gewohnheiten auch bei anderen Wahlen grundlegend verändern.

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Der Bürgerentscheid zur Münchner Olympiabewerbung hat Klarheit in einer Sachfrage gebracht, doch seine Auswirkungen könnten weit über die Bewerbung für ein Sportgroßereignis hinausreichen. Die vom Stadtrat angestoßene Abstimmung, die 66,4 Prozent Zustimmung erbrachte, könnte wie ein Brennglas sein für künftige Wahlen – und alte Gewohnheiten in Wahlkämpfen über den Haufen werfen. Davon abgesehen stellt sich die Frage, ob der Entscheid zum jetzigen Zeitpunkt ausreichend ist oder eventuell sogar ein zusätzlicher Bürgerentscheid zur gleichen Frage noch folgen könnte. Oder sogar müsste.

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