Digitales Angebot der StadtUmziehen künftig nur auf einen Klick

Lesezeit: 2 Min.

Wer umziehen will, muss sich bei vielen Behörden melden und kann dabei schnell den Überblick verlieren.
Wer umziehen will, muss sich bei vielen Behörden melden und kann dabei schnell den Überblick verlieren. (Foto: Westend61/Imago)
  • München startet eine neue Internet-Plattform auf www.muenchen.de, die Bürgern passende Services für ihre Lebenslage anzeigt.
  • In der ersten Version stehen zwei Lebenslagen zur Auswahl: "Ich will umziehen" und "Ich habe wenig Geld".
  • Das System führt durch kurze Fragen und erstellt eine Checkliste mit allen nötigen Behördengängen und Anmeldungen.
Von der Redaktion überprüft

Dieser Text wurde mit der Unterstützung einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt. Lesen Sie mehr über unseren Umgang mit KI.

Fanden Sie diese Zusammenfassung hilfreich?
Mehr Feedback geben

Die Münchnerinnen und Münchner sollen nicht mehr an Dutzenden Formularen und Behördengängen verzweifeln: Mit einer neuen Internet-Plattform will die Stadt das Leben leichter machen. Was das Angebot bietet und wie es funktioniert.

Von Carla Toenneßen

Umzug, Finanzhilfe, Kitaplatzsuche: Dank eines neuen digitalen Angebots der Stadt sollen Münchnerinnen und Münchner auf der Internetseite muenchen.de nun genau die Bürgerservices finden können, die sie für ihre Lebenslage brauchen – und das einfacher als bei einer Dating-App. Der Zweite Bürgermeister Dominik Krause (Grüne), IT-Referentin Laura Dornheim und Kreisverwaltungsreferentin Hanna Sammüller haben die neue Plattform am Donnerstag vorgestellt.

In der ersten Version des Angebots stehen zwei Lebenslagen zum Anklicken zur Auswahl: „Ich will umziehen“ und „Ich habe wenig Geld“. „Wir wollten mit den Situationen beginnen, die die meisten Münchnerinnen und Münchner betreffen“, erklärt IT-Referentin Dornheim. Weitere Themen wie beispielsweise „Ich komme aus dem Ausland nach München“ sollen folgen.

Anstatt an Dutzenden Formularen zu verzweifeln, werden die Bürgerinnen und Bürger beim Thema Umzug etwa wie in einem Leitfaden durch kurze Fragen geführt wie: „Wo wohnen Sie aktuell?“, „Bringen Sie ein Auto oder Motorrad mit?“ oder „Leben Kinder in Ihrem Haushalt?“ Aus den Antworten entsteht eine kompakte Checkliste mit allen nötigen oder möglichen An- und Ummeldungen bei Behörden oder Stadtwerken – neben der verpflichtenden Wohnsitzänderung und der Ummeldung des Autos führt jeweils ein Klick etwa auch zu Kitaplatzsuche, Bewohnerparkausweis oder Nachsendeauftrag.

Die Leistungen lassen sich abhaken, speichern und per Link jederzeit wieder aufrufen. Neu ist nämlich auch ein zentraler Login auf der städtischen Webseite. Die Checklisten, laufende Anliegen und Termine können im „Eigenen Bereich“, also dem persönlichen Bürgerkonto, eingesehen und verwaltet werden. Für eine bessere Orientierung auf der Seite wurde auch der Sucheinstieg überarbeitet – bei häufigen Anliegen gibt es nun einen direkten Weg zu den städtischen Dienstleistungen.

Welches Referat ist für was zuständig? „Wir bekommen 12 000 bis 15 000 Anfragen mit Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern im Jahr“, sagt Kreisverwaltungsreferentin Sammüller. Sie könne nachvollziehen, dass es oftmals schwierig sei, die zuständige Stelle zu finden. Das soll nun ein Ende haben: „Der Service ist einfacher aufgebaut als jede gängige Dating-App und bringt unsere Kundinnen und Kunden innerhalb von wenigen Sekunden zu allen Leistungen, die für sie wichtig sind“, sagt Sammüller.

„Wir haben derzeit 330 digitale Angebote im Bürgerservice – und mit dem neuen Online-Angebot eine intuitive Benutzeroberfläche“, sagt Bürgermeister Krause. Das Besondere: Knapp 70 Prozent der Zugriffe auf städtische Webseiten erfolgen inzwischen über mobile Endgeräte, entsprechend wurden die Angebote dafür optimiert. Und IT-Referentin Dornheim betont: „Es hat die Stadt keinen extra Cent gekostet.“

Hinweis der Redaktion: In einer ersten Fassung war die Rede davon, dass 70 Prozent dieser Services auf dem Handy funktionieren. Richtig ist, dass 70 Prozent der Zugriffe über mobile Geräte erfolgen. Wir haben den Fehler korrigiert.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Konflikt um Ehrensaal
:„Ein unverzeihlicher Akt des Vandalismus“

Das Deutsche Museum wollte seinen Ehrensaal neu und zeitgemäß gestalten. Doch beim Ortstermin reagiert der Landesdenkmalrat entsetzt und verlangt die Wiederherstellung des Nachkriegszustands. Nun ist die Aufregung groß.

SZ PlusVon Sebastian Krass und Martina Scherf

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: