„Dinge, die ich nach der OP machen will“ steht auf ihrem Handybildschirm. Auf der Liste darunter: 1. Veganes Sushi essen gehen. 2. Feiern im Club. Dafür hat sie sich vor der Operation ein schwarzes, durchsichtiges Netz-Oberteil gekauft. „Man muss sich die Sachen einfach so gestalten, dass sie Spaß machen“, erklärt sie. Denn spaßig, so viel steht fest, waren die vergangenen Monate für Anna Reuters wirklich nicht.
Brustentfernung mit 27„Muss ich unbedingt Brüste haben?“
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Anna Reuters ist 13, als ihre Mutter an Brustkrebs erkrankt. Zwölf Jahre später erhält ihre Schwester die Diagnose. Nach einem Gentest weiß die 27-Jährige, dass auch ihr Risiko hoch ist. Über die Entscheidung zu einem radikalen Schritt – und die erste Zeit mit flachem Oberkörper.
Von Corinna Koch
