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Historische Romane:"Man muss das machen, was man machen will"

Seit 1991 ist Brigitte Riebe freie Schriftstellerin. Sie hat bis heute 55 Romane veröffentlicht.

(Foto: Stephan Rumpf)

Mit 37 kündigte Brigitte Riebe einen gut bezahlten Job als Lektorin, um historische Liebesromane zu schreiben. Warum sich die so gut verkaufen - und wie sie auf ihre neueste Idee kam, über den Münchner Schwarzmarkt nach dem Zweiten Weltkrieg zu schreiben.

Interview von Gerhard Fischer

Viele Münchner hungerten nach dem Zweiten Weltkrieg. Um sich zu ernähren, streckten sie Fleisch mit Unkraut und aßen "falsche" Bratwürste aus gekochtem Weißkohl und Kartoffeln. Und sie kauften auf den Schwarzmärkten ein. Einer der größten war in der Möhlstraße in Bogenhausen. Brigitte Riebe, 67, promovierte Historikerin und Schriftstellerin, hat einen Roman über diesen Markt und sein Milieu geschrieben, das Buch heißt "Glückskinder" und wird Anfang Februar erscheinen. Es geht darin auch um eine niederländische Jüdin, die es in das München der Nachkriegszeit verschlagen hat.

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