Münchner Schule:Briefe vom Hasenbergl in den Todestrakt

Münchner Schule: Die Achtklässler Malin und Idmon lesen die Geschichte von Rocky Myers, der seit 30 Jahren in Alabama in einer Todeszelle sitzt. Sie schicken ihm eine Postkarte, um ihm Mut zu machen.

Die Achtklässler Malin und Idmon lesen die Geschichte von Rocky Myers, der seit 30 Jahren in Alabama in einer Todeszelle sitzt. Sie schicken ihm eine Postkarte, um ihm Mut zu machen.

(Foto: Robert Haas)

In der Vorweihnachtszeit schicken deutschlandweit Kinder Post an inhaftierte Menschen, um ihnen Mut zuzusprechen. Doch was schreibt man jemandem, der seit Jahrzehnten im Todestrakt sitzt? Ein Besuch bei einer Klasse im Hasenbergl.

Von Kathrin Aldenhoff

Dass dieser Mann seit 30 Jahren in den USA im Todestrakt sitzt und darauf wartet, hingerichtet zu werden, das berührt Jan. "Er hat eine geistige Behinderung und der Prozess war nicht fair. Das ist traurig, dass er im Gefängnis sitzt. Es tut mir leid für ihn", sagt der 14-Jährige. Sein Mitschüler Idmon meldet sich und sagt: "Obwohl ein Zeuge zugegeben hat, dass er gelogen hat, ist Rocky Myers immer noch im Gefängnis!"

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