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Lokalrunde:Mit Bedacht probieren

Ob Kirschbier, Weißbier oder Chocolate Stout - bei der Craftbeer-Messe gibt es eine große Auswahl.

(Foto: Robert Haas)

Nach der Glühweinsaison kommt die Starkbierzeit: Die Messe Braukunst live gibt am Wochenende einen ersten Vorgeschmack. Wer danach noch weitermachen will, kann zur Slow-Wine-Verkostung

Die Glühweinzeit ist jetzt erst einmal vorbei, obwohl der Winter noch gar nicht richtig da war. Aber die strengen Regeln des Münchner Jahreszeitenkalenders fordern nun mal, dass der Mensch sich ab Ende Januar schön langsam mit der Starkbierzeit zu beschäftigen hat. Da kommt es natürlich gerade recht, wenn im MVG-Museum an der Ständlerstraße wieder die Messe Braukunst live mit allerlei Craft-Beer-Spezialiäten aufwartet und die Saison jener einschlägigen Publikumsveranstaltungen, bei denen man viel Probieren kann, eröffnet.

Knapp 300 Biere stehen zur Auswahl, sie kommen von den unterschiedlichsten Produzenten. Es sind kleinste Mini-Brauereien dabei, aber auch große Profis wie die staatliche Hofbräu oder die Ayinger Brauerei, die ihre handwerklich gebrauten Biere auf der Messe vorstellen. Es gibt außerdem erstmals einen "Festival Brew", der auf der Braukunst live in einem Wettbewerb ermittelt wird, und man kann auch zusätzlich an Blindverkostungen teilnehmen. In diesem Jahr geht es dabei um das Münchner Helle. Beteiligt sind dabei gängige Marken der großen Brauereien ebenso wie Biere von kleinen Erzeugern. Auf die Teilnehmer dürften da einige Überraschungen zukommen. (Braukunst live, Ständlerstraße 20, Freitag, 31. Januar, 16-23 Uhr, Samstag, 1. Februar, 14-22 Uhr, Tagesticket 20 Euro, www.braukunst-live.de) "Wein auf Bier..." - man kennt den alten Spruch. Hier passt er mal ganz gut, denn nach der Braukunst live lädt am Montag darauf in der Schrannenhalle die Messe Slow Wine die Münchner zur Verkostung ein. Knapp 60 Winzer aus ganz Italien stellen dabei unten in der Enoteca ihre nach strengen Slow-Food-Kriterien erzeugten Weine vor, die im Slow-Wine-Führer ausgezeichnet wurden. (Slow Wine im Eataly, Viktualienmarkt 15, Montag, 3. Februar, 16.30-20 Uhr, Eintritt mit Verkostung: zwölf Euro).

© SZ vom 31.01.2020
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