MeinungHitzeBrauereien müssen die Verschwendung der eisernen Wasserreserve beenden

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Kommentar von Bernd Kastner

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Bei der Bierherstellung wird auch Tiefengrundwasser für die Spülung verwendet (Symbolfoto).
Bei der Bierherstellung wird auch Tiefengrundwasser für die Spülung verwendet (Symbolfoto). Florian Peljak

Das besonders reine Tiefengrundwasser ist geschütztes Gemeingut – und landet in München oft als Spülwasser im Gully. Statt zu handeln, versuchen Brauerei-Lobby und Behörden, Fragen auszuweichen.

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Es ist okay, wenn Münchner Brauereien ihr Münchner Bier mit Münchner Wasser brauen. Es ist okay, wenn sie das besonders reine Tiefengrundwasser in das Lebensmittel verwandeln, dem München sein Image verdankt als Weltstadt des Bieres. Nicht in Ordnung aber ist, dass dieses Tausende Jahre alte Wasser verschwendet und zum Reinigen und Flaschenspülen hergenommen wird.

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:Wie Münchens Brauereien den Wasserschatz der Stadt verschwenden

Für ihr "Münchner Bier" dürfen die Konzerne jahrtausendealtes, besonders reines Tiefengrundwasser abpumpen, eigentlich die eiserne Reserve für Krisen. Nun kommt heraus: Sie nutzen es nicht nur zum Brauen.

SZ PlusVon Bernd Kastner

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