Extremismus:Serie von Brandanschlägen in München - Staatsschutz ermittelt

Extremismus: Baufahrzeuge und große Kabelrollen stehen im Juli 2022 auf dem Abstellplatz einer Baufirma in Flammen.

Baufahrzeuge und große Kabelrollen stehen im Juli 2022 auf dem Abstellplatz einer Baufirma in Flammen.

(Foto: Berufsfeuerwehr München/dpa)

Die Täter greifen Geothermie-Anlagen, Baufahrzeuge und Brücken an, zuletzt eine Trambaustelle in Johanneskirchen. Polizei und Staatsanwaltschaft rätseln: Wer steckt dahinter?

Von Martin Bernstein

Nach der Brandstiftung auf einer Baustelle der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) am frühen Freitagmorgen ermitteln Staatsschutz und Generalstaatsanwaltschaft. Es besteht der Verdacht, dass es sich um einen extremistischen Anschlag gehandelt haben könnte. Beim Polizeipräsidium München wurde die Ermittlungsgruppe (EG) "Raute" gegründet, die inzwischen 17 ähnlich gelagerte Fälle untersucht. Der Gesamtschaden durch die mutmaßliche Anschlagsserie geht in die Millionen.

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