Prozess vor dem Amtsgericht„Leierkasten“-Türsteher nach Prügel-Attacke verurteilt

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Weil ein ehemaliger Türsteher des Bordells Leierkasten zugeschlagen hat, musste er sich nun vor Gericht verantworten.
Weil ein ehemaliger Türsteher des Bordells Leierkasten zugeschlagen hat, musste er sich nun vor Gericht verantworten. (Foto: Alessandra Schellnegger)

Ein ehemaliger Sicherheitsmitarbeiter des Bordells schlägt einen Gast krankenhausreif. Das Opfer leidet bis heute, einige Folgen der Tat sind irreversibel. Nun muss der Angreifer die Konsequenzen tragen.

Von Andreas Salch

Heute würde er nur noch „ab und zu ein Tütchen“ Cannabis rauchen, gestand Samet M. jetzt vor dem Amtsgericht München. Mehr nicht, versicherte der ehemalige Türsteher des „Leierkastens“ an der Ingolstädter Straße bei seiner Vernehmung. Noch vor etwas mehr als zwei Jahren war das anders. Als der heute 39-Jährige damals noch über die Türe des Bordells wachte, stand er nicht selten unter Strom. Während der Arbeit habe er „ein bis zwei Näschen Kokain“ gezogen, räumte M. ein. Durch Drogen sei er „wacher gewesen“, aber auch „aggressiver“, so der 39-Jährige.

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Prozess in München
:„Leierkasten“-Türsteher prügelt Bordell-Besucher krankenhausreif

Der ehemalige Sicherheitsmitarbeiter gesteht vor dem Münchner Amtsgericht mehrere Vorfälle. Was in dem Etablissement geschehen sein soll und welche Rolle „ein bis zwei Näschen“ dabei spielten.

SZ PlusVon Andreas Salch

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