Bilder des Tages Mit der Vespa durch die Stadt

Während des Italienerwochenendes auf der Wiesn rollte passenderweise ein Vespa-Corso durch München. Die knatternde Stadtrundfahrt fand erstmals als Benefizveranstaltung statt.

Welcher Termin könnte passender sein für einen Vespa-Corso durch die Innenstadt, als das sogenannte Italienerwochenende auf der Wiesn? Logisch: keiner. Schließlich wird die legendäre "Wespe" - die allererste trug den Spitznamen Paperino, Entchen - seit 1946 in Italien hergestellt. Und so röhrten die kleinen Roller am Samstag über die Leopoldstraße, während der ein oder andere Italiener zum Tanken auf die Festwiese gepilgert ist. Die knatternde Stadtrundfahrt fand erstmals als Benefiz-Corso statt: Der Chef von Piaggio-Deutschland, Angelo Mazzone, spendete eine neue Vespa für eine Benefiz-Tombola, der Erlös soll an die Stiftung der Kinderklinik Schwabing gehen, teilten die Veranstalter mit. Knattern für den guten Zweck, sozusagen, da kann man schon mal freudig das Victory-Zeichen in Richtung Kamera machen. Organisiert wurde der Corso von Hochschul-Pfarrer Friedemann Steck, selbst passionierter Vespa-Fahrer, unter dem Credo: "Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb." Das kann auf einem motorisierten Zweirad freilich nicht schaden. Von TBS

Bild: Sebastian Gabriel 5. Oktober 2019, 11:562019-10-05 11:56:42 © SZ.de/anl/pvn