GastronomieMünchens Bierpreis-Paradoxon

Lesezeit: 4 Min.

Ein Kellner trägt einige Halbe zu den Gästen. Die dürften dafür künftig mehr bezahlen als aktuell.
Ein Kellner trägt einige Halbe zu den Gästen. Die dürften dafür künftig mehr bezahlen als aktuell. Johannes Simon

Einige Münchner Brauereien erhöhen ihre Preise, einige Wirte senken die ihrigen. Wie kann das sein? Über ein Politikum, das einst eine Revolution auslöste – und noch heute relevant ist.

Von Astrid Becker

Es beginnt ganz harmlos mit einer Runde Schafkopf und endet im Chaos: Als der Soldat Korbinian Stiglmayer nach ausgiebigem Kartenspiel mit seinen Kameraden im Wirtshaus Maderbräu 26 Kreuzer für vier Maß zahlen sollte, kommt es zu Ausschreitungen. Klirrende Fensterscheiben, zertrümmertes Mobiliar, blinde Wut. Der Grund? König Ludwig I. hatte Anfang Mai 1844 angeordnet, den Bierpreis um 22 Prozent zu erhöhen. Der Aufstand ging als Bierrevolution in die Münchner Geschichte ein – und ist bis heute relevant.

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