Kostet künftig alles 25 Euro pro Quadratmeter?München schlägt Alarm beim Bau bezahlbarer Wohnungen

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Auf dem früheren Knorr-Bremse-Grundstück in Milbertshofen mit mehr als 500 geplanten Mietwohnungen und einem Hochhaus sollen 40 Prozent des Wohnraums gefördert sein. Doch diese „Sobon“-Regelung steht vor dem Aus.
Auf dem früheren Knorr-Bremse-Grundstück in Milbertshofen mit mehr als 500 geplanten Mietwohnungen und einem Hochhaus sollen 40 Prozent des Wohnraums gefördert sein. Doch diese „Sobon“-Regelung steht vor dem Aus. (Foto: Simulation: Xoio GmbH)

Wenn Investoren große Neubauprojekte aus dem Boden stampfen, verlangt die Stadt 40 Prozent günstigen Wohnraum – bislang. Doch nun steht die Regelung nach Jahrzehnten vor dem Aus. Wie es zu dem historischen Einschnitt kommt und was er für die Mieter bedeutet.

Von Sebastian Krass

Wer als privater Investor von der Stadt neues Baurecht für Wohnungen bekommt, muss einen Teil davon als geförderte Mietwohnungen errichten – seit gut 30 Jahren arbeitet München mit diesem Prinzip der „Sozialgerechten Bodennutzung“ (Sobon), das bundesweit Nachahmer gefunden hat. Nun steht die Sobon in ihrer bisherigen Form wegen fehlender Fördergelder vor dem Aus.

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