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Berg am Laim:Neuer Trimm-Dich-Pfad

Öffentlicher Trainingspark im Olympiapark in München, 2017

Superfit: Ähnlich wie auf der Bewegungsinsel im Olympiapark sollen Hobbysportler bald auch im Michaelianger trainieren können.

(Foto: Florian Peljak)

Im Michaelianger entsteht ein Bewegungsparcours

Von Lea Kramer, Berg am Laim

Joggen, spazieren gehen, Tischtennis spielen: Das sind alles keine hippen Trendsportarten, dennoch hat jegliche Bewegung im Freien während der Corona-Pandemie sowohl neue Anhänger gefunden als auch alte Begeisterung wiederbelebt. Wer gerne an Geräten trainiert und draußen ist, findet dafür in Berg am Laim bald ebenfalls ein Angebot. Diesen Sommer wird ein neuer Fitnesspark im Michaelianger errichtet.

Der Bewegungspark soll auf einer 2000 Quadratmeter großen Rasenfläche zwischen dem Sportplatz des FC Phönix, dem Kindergarten am Rahel-Straus-Weg, dem Bett des Hachinger Bachs sowie einem Spielplatz in dem öffentlichen Grünzug entstehen. Trainiert werden kann dann künftig in drei unterschiedlichen Bereichen. Zum einen gibt es Geräte, um Kraft- und Bewegungsübungen zu machen, wie etwa eine Balancierstrecke, eine Liegestütz-Station oder eine Stangenkonstruktion für Klimmzüge und andere Körpergewichtsübungen. Ein zweiter Gerätebereich ist so konzipiert, dass dort auch Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen Sport machen können. Der Boden dieses Bereichs ist elastisch und kann zum Beispiel mit dem Rollstuhl befahren werden. Der dritte Teil des Parks ist Boulespielern vorbehalten. Die Bahn wird durch eine Sitzmauer vom restlichen Teil des Fitnessparcours abgegrenzt sein. "Es freut mich, dass damit auch der Wunsch einiger Boulespieler in Erfüllung geht, die sich seit Jahren eine Bahn im Stadtteil wünschen", sagt Fabian Ewald (CSU) in der jüngsten Sitzung des Bezirksausschusses Berg am Laim.

Der Grünzug nahe der U-Bahnhaltestelle Josephsburg ist auch bei Gassigängern sehr beliebt, weshalb an der ein oder anderen Stelle Trampelpfade abseits der gekiesten Wege entstanden sind. Einer von ihnen quert derzeit die künftige Boulebahn. Der Bezirksausschuss schlägt daher vor, diese Stelle zu beobachten und den Pfad, falls nötig, in Zukunft mit einer Hecke zu unterbrechen.

© SZ vom 04.05.2021
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