Mehr als eine Million Kinobesucher in Deutschland, einer der erfolgreichsten deutschen Filme 2025, nominiert als „Bester Kinderfilm“ für den Preis der deutschen Filmkritik: Der wiederbelebte Pumuckl ist nicht zu bremsen. Und so erstaunt es wohl niemanden, dass auf die beachtliche Hit-Bilanz von „Pumuckl und das große Missverständnis“ direkt die Produktion des neuen Werks folgt.
Der zweite Kinofilm des mithilfe von KI und noch mehr Herzblut ins Hier und Jetzt gezauberten Kobold-Updates trägt den Arbeitstitel „Pumuckl und das große Fest“. Gedreht wird offenbar bereits von Frühling 2026 an. Wie groß der Glaube an einen weiteren Coup in der Branche ist, ist auch daran abzulesen, dass der Film-Fernseh-Fonds Bayern (FFF) die Produktion mit der satten Summe in Höhe von einer Million Euro fördert.

Kino:Schabernack, nicht zu knapp
Das gibt es so selten wie einen echten Kobold in der Großstadt: „Pumuckl und das große Missverständnis“ ist ein richtig guter Kinderfilm. Und ein richtig guter Erwachsenenfilm.
In der neuen Familienkomödie soll Pumuckl neugierig auf die Liebe werden. Er möchte „im Bauch verschmetterlingt werden“, wie es im Ankündigungstext heißt. Auslöser für Pumuckls romantische Gefühle ist die Hochzeit von Eders Freunden Michi und Vicky. Der junge Schreiner ist als Trauzeuge gefordert. Und natürlich ahnen nicht nur Kobold-Fans, dass „das große Fest“ ganz anders werden wird, als es sich alle Beteiligten vorgestellt haben.
Laut FFF sind erneut Korbinian Dufter und Matthias Pacht für das Drehbuch verantwortlich, wieder arbeitet die Constantin eng zusammen mit der jungen Münchner Produktionsfirma Neue Super.
Auf Marcus H. Rosenmüller folgt Alain Gsponer
Einen Wechsel gibt es indes auf dem Regie-Stuhl: Auf Marcus H. Rosenmüller, dem nicht nur der jüngste Kinohit (und sein persönlich bester Kinostart überhaupt) gelang, sondern auch das erfolgreiche Serien-Update für RTL+, folgt Alain Gsponer. Der Schweizer Regisseur, Autor und dramaturgische Berater, Jahrgang 1976, hat unter anderem mit den Filmen „Lila, Lila“ (2009), „Heidi“ (2015) und „Jugend ohne Gott“ (2017) von sich reden gemacht, sowie zuletzt mit der Miniserie „Haus aus Glas“ (2024).
Weitere Informationen zum Wechsel des Regisseurs, zum Cast und zum anvisierten Starttermin wollten Constantin und Neue Super auf Nachfrage nicht preisgeben. Einem Aufruf zum Kinder-Casting ist jedoch zu entnehmen, dass die Dreharbeiten bereits im April 2026 beginnen und in Bayern über die Bühne gehen.
Neben dem Kinofilm hat in den vergangenen Jahren auch die Serie „Neue Geschichten vom Pumuckl“ für Furore gesorgt. Zwei Staffeln sind inzwischen produziert worden. Die jüngste wurde zum Teil im Dezember 2025 auf RTL ausgestrahlt (und als Stream auf RTL+ veröffentlicht), die restlichen Episoden sollen Ostern 2026 folgen.

