Die bayerische Polizei kontrolliert von Mittwochmorgen an wieder 24 Stunden lang verstärkt, ob sich alle Verkehrsteilnehmer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Rund 2000 Polizeibeamte sowie Mitarbeitende von kommunalen Verkehrsüberwachungen sind dabei im Freistaat im Einsatz, zum überwiegenden Teil mit mobilen Messgeräten.
Der sogenannte Blitzmarathon findet in Bayern zum 13. Mal statt; er ist in diesem Jahr Teil des europaweiten „Speedmarathons“. Im Freistaat wird dabei ab 6 Uhr an insgesamt 1570 Standorten das Tempo überprüft; 146 dieser Kontrollpunkte befinden sich im Stadtgebiet von München, 33 weitere im Landkreis. Alle Messstellen sind auf einer interaktiven Karte des bayerischen Innenministeriums abrufbar.
Bei der Aktion geht es nicht in erster Linie darum, Verkehrssünder abzukassieren, wie Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner (CSU) erklärte: „Das Ziel unserer Aktion ist es, Raser zu stoppen, Leben zu schützen und die Menschen für verantwortungsvolles Fahren zu sensibilisieren.“ Kirchner startet den Blitzmarathon am Mittwoch symbolisch in München. „Im Straßenverkehr entscheidet die Geschwindigkeit über Leben und Tod“, sagte er weiter.
Der Schwerpunkt des Blitzmarathons ist wieder auf Landstraßen außerorts gerichtet, in Städten wie München werden vor allem Straßenabschnitte im Umfeld von Schulen und Kindergärten überwacht, auf denen in der Regel die Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde beschränkt ist.

