Aktion gegen RaserBlitzmarathon: Wo die Polizei in München kontrolliert

Polizei und kommunale Verkehrsüberwachungen nehmen am Mittwoch wieder Raser ins Visier (Archivbild).
Polizei und kommunale Verkehrsüberwachungen nehmen am Mittwoch wieder Raser ins Visier (Archivbild). Frank Hoermann/Sven Simon/Imago

In ganz Bayern rücken 2000 Beamte aus, um gegen Raser vorzugehen. Allein in München stehen 146 Orte auf der Überwachungsliste.

Von Joachim Mölter

Die bayerische Polizei kontrolliert von Mittwochmorgen an wieder 24 Stunden lang verstärkt, ob sich alle Verkehrsteilnehmer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Rund 2000 Polizeibeamte sowie Mitarbeitende von kommunalen Verkehrsüberwachungen sind dabei im Freistaat im Einsatz, zum überwiegenden Teil mit mobilen Messgeräten.

Der sogenannte Blitz­marathon findet in Bayern zum 13. Mal statt; er ist in diesem Jahr Teil des europaweiten „Speedmarathons“. Im Freistaat wird dabei ab 6 Uhr an insgesamt 1570 Standorten das Tempo überprüft; 146 dieser Kontrollpunkte befinden sich im Stadtgebiet von München, 33 weitere im Landkreis. Alle Messstellen sind auf einer interaktiven Karte des bayerischen Innenministeriums abrufbar.

Bei der Aktion geht es nicht in erster Linie darum, Verkehrssünder abzukassieren, wie Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner (CSU) erklärte: „Das Ziel unserer Aktion ist es, Raser zu stoppen, Leben zu schützen und die Menschen für verantwortungsvolles Fahren zu sensibilisieren.“ Kirchner startet den Blitzmarathon am Mittwoch symbolisch in München. „Im Straßenverkehr entscheidet die Geschwindigkeit über Leben und Tod“, sagte er weiter.

Der Schwerpunkt des Blitzmarathons ist wieder auf Landstraßen außerorts gerichtet, in Städten wie München werden vor allem Straßenabschnitte im Umfeld von Schulen und Kindergärten überwacht, auf denen in der Regel die Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde beschränkt ist.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Wohnungsnot in München
:Zahl der neuen Wohnungen bricht dramatisch ein

Die Zahl der Fertigstellungen fällt deutlich – und liegt zudem klar unter der Zielmarke der Stadt. Die Opposition spricht von einer „Katastrophe“, die Stadtregierung verweist auf schwierige Bedingungen – und einen anderen Schuldigen.

SZ PlusVon Heiner Effern und Sebastian Krass

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: