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Debatte um Gerechtigkeit:"Der deutsche Staat hat mich wohlhabend gemacht, ganz ohne mein Zutun"

Begehrt und deshalb oft mit großen Preisschildern versehen: Wohn- und Geschäftsimmobilien in und um München.

(Foto: Johannes Simon/Collage: SZ)

Die Werte von Baugrund und Immobilien steigen und steigen. Einigen bringt das Reichtümer ein, viele aber werden abgehängt. Das Beispiel einer Erbin zeigt, wie problematisch die Entwicklung auf vielen Ebenen ist.

Von Bernd Kastner

Sie ist wohlhabend, und nein, schlimm findet sie das nicht. Aber ganz in Ordnung auch nicht. Sie hat Immobilien geerbt, und ihre Häuser, Wohnungen und Grundstücke sind immer mehr wert geworden, inzwischen sind es ein paar Millionen. Einfach so, ohne, dass sie etwas Besonderes gemacht hätte. Deshalb hat sie sich bei der SZ gemeldet, mit einem drei Seiten langen Text. Erstens, zweitens, drittens - bis Punkt 15 erklärt sie, was gesellschaftlich gesehen nicht gut dran sei, dass ein paar wenige vom derzeitigen System so profitieren. Sie illustriert und stützt mit ihrer Geschichte, was Hans-Jochen Vogel (SPD) in seinen letzten Jahren angeprangert hat. Über ihren Text hat sie geschrieben: "Eine Münchner Geschichte oder: Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen."

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