BürokratieDer jahrelange Kampf eines Münchners für einen einzigen Baum auf dem Spielplatz

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Gerold Frers hat sich jahrelang dafür eingesetzt, dass auf dem Spielplatz an der Friedenspromenade Bäume gepflanzt werden, die Schatten spenden.
Gerold Frers hat sich jahrelang dafür eingesetzt, dass auf dem Spielplatz an der Friedenspromenade Bäume gepflanzt werden, die Schatten spenden.
Robert Haas

Bis zu 60 Grad Celsius auf der Rutsche, die Enkelin weigert sich, hinzugehen: Das muss sich ändern, findet ein 73-jähriger Großvater. Was er alles unternimmt – und wie die Sache ausgeht.

Von Patrik Stäbler

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Es ist ein junger Tulpenbaum, die noch von Seilen gehalten und von Holzlatten gestützt wird – ein vergleichsweise kleiner Baum, der seine dürre Krone am Rande eines Spielplatzes in der Grünanlage am Truderinger Gymnasium in die Strahlen der Frühlingssonne reckt. Doch so unscheinbar dieses Gewächs auch wirkt, für Gerold Frers ist es eine Herzensangelegenheit. Was auch daran liegt, dass der 73-Jährige für die Pflanzung dieses Tulpenbaums jahrelang gekämpft und – „ich hab’ das mal gezählt“, sagt er und schüttelt ungläubig den Kopf – an die hundert E-Mails an verschiedene Behörden verschickt hat.

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