Über mehrere Kilometer ist eine Frau am Dienstagmorgen mit ihrem Auto über den Mittleren Ring gefahren – offenbar ohne in der Lage zu sein, das Fahrzeug zu kontrollieren. Erst eine Kollision mit anderen Autos stoppte die Fahrt.
Die Frau war gegen 5.40 Uhr einem anderen Verkehrsteilnehmer im Heckenstallertunnel aufgefallen, weil sie die linke Leitplanke gestreift hatte. Der Mann verständigte den Notruf. Im Candidtunnel touchierte die Fahrerin erneut die Leitplanke. An der Kreuzung Tegernseer Landstraße/ Chiemgaustraße fuhr die Frau auf einen Nissan auf, der dort an der Ampel wartete. Der Nissan wurde auf einen VW geschoben, der wiederum mit einem Reisebus neben ihm kollidierte. Die Frau, eine 41-jährige Münchnerin, und der Fahrer des VW wurden schwer verletzt und kamen ins Krankenhaus.
Dort verstarb die Frau nach Angaben der Polizei am folgenden Tag. In der Klinik habe sich herausgestellt, dass die 41-Jährige eine schwere internistische Erkrankung hatte, die zusammen mit den Unfallverletzungen zum Tod führte.

