Ausstellung in MünchenDie Glanzstücke der Pinakothek der Moderne

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Ein Kater mit Spiegel: Wolfgang Tillmans Fotografie von 2002 heißt „after party“.
Ein Kater mit Spiegel: Wolfgang Tillmans Fotografie von 2002 heißt „after party“. Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München, Courtesy Galerie Buchholz

Die vier Museen in der Pinakothek der Moderne präsentieren gemeinsam ihre Schätze. Die Ausstellung „Reflexion“ zeigt zum Thema „Licht, Spiegel, Transparenz“ die Glanzstücke aus bildender Kunst, Architektur, Grafik und Design.

Von Jürgen Moises

Wer heute ein Foto von sich machen will, braucht nur auf seinem Handy die Selfie-Funktion anschalten. Eine schnelle Pose. Klick! Und die Aufnahme ist gemacht. Der US-amerikanische Fotograf Lee Friedlander hat das im Jahr 1968 noch etwas ausgefuchster angestellt. Da gibt es etwa eine Fotografie aus New Orleans. Für diese hat Friedlander dort sein Spiegelbild in einem Schaufenster fotografiert. Sein Gesicht ist dunkel, unscharf, genauso wie das des Mannes, der hinter ihm an der Straße steht. Man sieht die Straße, Autos, Gebäude gespiegelt, rechts ragen zwei Fenster herein. Und in der Mitte klebt ein winziges Rechteck auf dem Schaufenster, auf dem man, so sieht es aus, Friedlander noch einmal in klein sieht.

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