Rosenheimer Straße:Neuer Radweg in der Au

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Bayerns SPD fordert mehr Radwege

Für einen neuen Radweg in der Au fallen Dutzende Parkplätze weg.

(Foto: dpa)

Zwischen Rosenheimer Straße und Kreuzplätzchen soll ein 4,5 Meter breiter Zweirichtungsradweg gebaut werden. Dafür fallen 80 Parkplätze weg.

Besser radeln in der Au: Der Mobilitätsausschuss will an diesem Mittwoch einen neuen Radweg in der Zeppelinstraße beschließen, der weitgehend den Richtlinien des Radentscheids entspricht. Auf einem 400 Meter langen Abschnitt zwischen Rosenheimer Straße und Kreuzplätzchen ist ein viereinhalb Meter breiter Zweirichtungsradweg vorgesehen, dazu kommt ein ein Meter breiter Sicherheitsstreifen. Die derzeit viereinhalb Meter breite Fahrbahn wird auf 3,50 Meter verschmälert.

Die beiden Fahrspuren der nach Süden führenden Einbahnstraße bleiben dabei erhalten, ebenso der Gehweg und 50 Parkplätze an der östlichen Straßenseite. An der Isarseite allerdings müssen für den Radweg 80 Parkplätze wegfallen. An den Einmündungen der Schwarzstraße und des Kreuzplätzchens sind rund 30 neue Fahrradabstellplätze vorgesehen. Auch ein Linienbus soll künftig die Zeppelinstraße entlangfahren und an der Zenneckbrücke halten.

Zwischen 1,6 und zwei Millionen Euro wird das Projekt voraussichtlich kosten. Der Umbau sei notwendig, weil es sich beim Isarradweg um eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen handle, heißt es in der Stadtratsvorlage. Hier seien täglich 7000 Radfahrer unterwegs, dagegen nur 3500 Autos. Das Wirtschaftsreferat lehnt die Streichung der Parkplätze allerdings ab und befürchtet, dass sich an der künftig engeren Straße Staus hinter Müllfahrzeugen bilden könnten. Dieser Argumentation hält das Mobilitätsreferat entgegen, dass die Vorteile für die Sicherheit des Radverkehrs überwiegen und die Lastwagen schon heute nur an wenigen Stellen überholt werden können.

Damit es Anwohner künftig nicht allzu schwer haben bei der Parkplatzsuche, sollen zwischen Ludwigsbrücke und Paulanerplatz 117 ganztägige Anwohnerstellplätze ausgewiesen werden. Wo Lieferfahrzeuge künftig halten sollen, will die Verwaltung noch in Abstimmung mit dem Bezirksausschuss prüfen.

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