Münchner UmweltforscherMit dem Zeppelin auf Spurensuche in der Arktis

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Der Zeppelin schwebt durch die arktische Luft und fängt mit seinen angehängten Apparaten Schadstoffpartikel ein.
Der Zeppelin schwebt durch die arktische Luft und fängt mit seinen angehängten Apparaten Schadstoffpartikel ein. Jan Bendl

Der Umweltforscher Thomas Adam ließ mit seinem Team ein Luftschiff über Spitzbergen fliegen, um Schadstoffe zu messen. 100 Jahre nach dem ersten Zeppelinflug über den Nordpol. Zur Vorbereitung gehörte auch ein Eisbärenkurs.

Von Martina Scherf

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Die Polarnächte faszinieren ihn jedes Mal aufs Neue. Diese Dunkelheit, vier Monate lang. Die kristallklare Kälte. Die magischen Lichtspiele am Horizont. Für Thomas Adam hat die Region aber nicht nur einen ästhetischen, sondern vor allem auch einen wissenschaftlichen Reiz. Nirgendwo ist die Atmosphäre so rein – könnte man meinen. Doch der Forscher findet in dieser Luft alle möglichen Spuren, die der Mensch in der Umwelt hinterlässt. Und genau das interessiert ihn bei seinem Projekt in Spitzbergen.

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