Architektur:Abschied von der Abrissbirne

Architektur: Das 22-geschossige Siemens-Hochhaus aus den Sechzigerjahren galt als visionär. Nun braucht es eine neue Vision.

Das 22-geschossige Siemens-Hochhaus aus den Sechzigerjahren galt als visionär. Nun braucht es eine neue Vision.

(Foto: Stephan Rumpf)

Kein anderer Industriezweig verschlingt so viele Ressourcen wie die Bauwirtschaft. Es ist längst eine ökologische Notwendigkeit, alte Gebäude nicht einfach abzureißen - sondern sie kreativ umzubauen.

Von Alfred Dürr

Es muss nicht immer gleich die Abrissbirne anrücken, um in die Jahre gekommene Gebäude zu beseitigen und Platz zu schaffen für moderne Immobilien. Das Zauberwort heißt "Neue Umbaukultur", ein Begriff, der nicht nur in Deutschland Konjunktur hat, sondern in ganz Europa. Bestehende Strukturen sollen möglichst kreativ erneuert werden. Das ist längst eine ökologische Notwendigkeit, denn kein anderer Industriezweig verschlingt so viele Ressourcen wie die Bauwirtschaft. Auch in München ist die Botschaft angekommen. Stadtbaurätin Elisabeth Merk spricht in der Planungspolitik schon von einer "Bauwende".

Zur SZ-Startseite

SZ PlusGewofag und GWG
:"Hauen und Stechen" auf höchster Ebene

Im Fusionsprozess der beiden städtischen Wohnbaugesellschaften fordert die Rathaus-Opposition eine Notbremse. Währenddessen übt Ex-Geschäftsführer Andreas Lehner offen Kritik und spricht von "sozialromantischem Unsinn".

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: