MünchenAntisemitismus-Vorwürfe gegen Villa-Stuck-Künstler

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Mehr als nur ein Stück Melone: Ein  Exponat in der Retrospektive der Performance-Gruppe „Chicks on Speed“ sorgt für Debatten.
Mehr als nur ein Stück Melone: Ein  Exponat in der Retrospektive der Performance-Gruppe „Chicks on Speed“ sorgt für Debatten. (Foto: Utopia. Chicks on Speed & Collaborators,Thomas Splett © Museum Villa Stuck Thomas Splett)

Wenn ein Stück Wassermelone für Diskussionen sorgt: Die israelische Generalkonsulin sieht in einem Exponat der Performance-Gruppe „Chicks on Speed“ die Verherrlichung des Terrors der Hamas.

Von Susanne Hermanski

Die Münchner Generalkonsulin des Staates Israel Talya Lador-Fresher kritisiert eine aktuelle Ausstellung der Performance-Gruppe „Chicks on Speed“ in der Villa Stuck als partiell antisemitisch, ein Exponat verherrliche den Terror der Hamas. „Wenn Teil eines ‚Kunstwerks‘ ein großes Stück Wassermelone ist, die eindeutig Hamas-Terror-Verherrlichung symbolisiert, kann ich nicht verstehen, wie dies von der Kunstfreiheit gedeckt sein kann“, erklärt die Diplomatin wörtlich. „Die Hamas ist eine Terrororganisation, die auch von der Bundesrepublik Deutschland als solche eingestuft wurde.“

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