Islamistischer Terror in MünchenPolizisten schildern die entscheidenden Sekunden – und was sie danach sahen

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Unter dem Mini des Attentäters lagen mehrere Opfer.
Unter dem Mini des Attentäters lagen mehrere Opfer. (Foto: Florian Peljak)

Wie konnte der Attentäter mit seinem Mini an fünf Streifenwagen vorbei in die Verdi-Demo fahren? Im Prozess berichten Beamte von grausamen Szenen, die sie bis heute beschäftigen, und selbstlosen Schwerverletzten.

Von Annette Ramelsberger

Daniel L. ist Verkehrspolizist, 32, ein schmaler, winterblasser Mann mit kleinem Schnauzbart. Als er und sein Kollege am 13. Februar 2025 die große Verdi-Demo sichern sollten, gegen drängelnde Autofahrer, gegen Radfahrer, die nicht warten können, bis der Demonstrationszug vorbeigezogen ist, da war das sicher keine allzu fordernde Aufgabe. Fünf Polizeifahrzeuge waren sie am Ende der Demonstration, in jedem zwei Polizisten, und Daniel L. und sein Kollege saßen im Schlussfahrzeug, ganz hinten.

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Attentat auf Verdi-Demo
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Als am 13. Februar ein Attentäter mit dem Auto in einen Demonstrationszug in München raste, waren danach mehr als vierzig Menschen verletzt und zwei tot. Marius H. hat an diesem Tag seine Frau und sein Kind verloren. Eine Geschichte vom Weiterleben.

SZ PlusVon Annette Ramelsberger, Lea Weinmann, Susi Wimmer (Text) und Stephan Rumpf (Fotos)

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