Anschlag in MünchenWie kam es zum Irrtum des Innenministers?

Lesezeit: 2 Min.

Schnelle Äußerungen nach dem Anschlag: Bayerns InnenministerJoachim Herrmann, Ministerpräsident Markus Söder (beide CSU) und Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Ort des Geschehens (von links).
Schnelle Äußerungen nach dem Anschlag: Bayerns InnenministerJoachim Herrmann, Ministerpräsident Markus Söder (beide CSU) und Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Ort des Geschehens (von links). Johannes Simon/Getty Images

Joachim Herrmanns Charakterisierung des Täters als „polizeibekannt“ erweist sich als voreilig – das ist untypisch für den besonnenen CSU-Politiker. Über die „Chaosphase“ am Tag des Anschlags und seine Folgen.

Von Katja Auer

SZ bei Google bevorzugen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ist krisenfest, seit 2007 ist er Innenminister, der dienstälteste in Deutschland, der am längsten amtierende in der Geschichte Bayerns. Den Mann aus der Ruhe zu bringen ist ungefähr so wahrscheinlich, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) einen ernsthaft freundlichen Satz über Robert Habeck zu entlocken. Nicht umsonst wird Herrmann, 68, in seiner eigenen Partei „Balu“ genannt, nach dem gemütlichen Bären aus dem Dschungelbuch.

Zur SZ-Startseite

39 Verletzte in München
:Wer ist der Mann, der mit dem Auto in die Demo gerast ist?

Schnell verbreiten sich Falschinformationen über Farhad N., die Behörden müssen sich korrigieren. Inzwischen gehen die Ermittler von einem islamistischen Motiv aus. Einem Bekannten und auf Tiktok galt der Bodybuilder als „Farhad, der Sportliche“.

SZ PlusVon Sebastian Erb, Christoph Koopmann und Lea Weinmann

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: