Queerfeindliche Attacke in MünchenWenn die Angst eine heimliche Begleiterin ist

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„Mir wurden schon immer Sachen nachgerufen, seit ich angefangen habe, mich anders zu präsentieren“, sagt Lilian Löffl, hier unter den Arkaden im Münchner Hofgarten.
„Mir wurden schon immer Sachen nachgerufen, seit ich angefangen habe, mich anders zu präsentieren“, sagt Lilian Löffl, hier unter den Arkaden im Münchner Hofgarten.
Foto: Catherina Hess

Lilian Löffl ist 19 Jahre alt und trans. Nach einem Überfall auf sie ermittelt das für politisch motivierte Kriminalität zuständige Kommissariat der Polizei. Die Dunkelziffer ist hoch: Von zehn queerfeindlichen Straftaten wird nur eine zur Anzeige gebracht.

Von Max Fluder

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Sie trägt jetzt oft einen Alarm mit sich herum. Eine Neuanschaffung und, wenn man so will, die vielleicht unmittelbarste Folge des Angriffs, der nun fast drei Wochen her ist. So ein Alarm ist ein kleines, handliches Ding, in etwa so groß wie die Schlüsselanhänger aus Aluminium oder Messing, die es früher in Hotels gab. Wenn man am Alarm zieht, bricht ein Höllenlärm los. 130 Dezibel, so laut wie ein Düsenantrieb aus nächster Nähe.

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