Der Umbau der Stadt beginnt in ihrem Innersten. Im historisch gewachsenen Graggenauer Viertel, das vom Hofgarten im Norden über die Residenz und die Maximilianstraße bis ins Tal reicht – und im östlichen Angerviertel. Dabei wird sich auch zeigen, wie weit die Münchnerinnen und Münchner zu gehen bereit sein werden. Welche Veränderungen die Anwohner mittragen werden, wenn diskutiert wird, den öffentlichen Raum neu aufzuteilen. Wie groß die Bereitschaft zum Verzicht ist – etwa bei der Frage, wie viele öffentliche Parkplätze es noch geben soll. Und ob stattdessen nicht Bäume gepflanzt werden sollen.
Bürger planen mitWie der größte Umbau der Altstadt seit Eröffnung der Fußgängerzone laufen soll
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Statt 500 Parkplätze nur noch gut 200, dafür mehr Raum für Fußgänger, Handwerker und Bäume: Östlich des Marienplatzes soll sich München grundlegend ändern. Die Pläne sind ambitioniert. Kann ein Kulturkampf verhindert werden?
Von Martin Mühlfenzl
