Champions-League-Spiel des FC BayernU-Bahn mit 1000 Fans geräumt

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Polizei und Feuerwehr brachten die Fans an die Oberfläche (Archivbild).
Polizei und Feuerwehr brachten die Fans an die Oberfläche (Archivbild). Sven Hoppe/picture alliance/dpa

Ein Brandmelder in der U6 in Richtung Fröttmaning hatte ausgelöst. Die Einsatzkräfte brachten die Passagiere in der Dietlindenstraße an die Oberfläche.

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Vor dem Champions-League-Spiel des FC Bayern München am Mittwochabend in der Allianz-Arena ist es zu einem größeren Feuerwehreinsatz gekommen. Am U-Bahnhof Dietlindenstraße wurde ein Zug geräumt, in dem sich etwa 1000 Fans befanden. Der Grund für den Einsatz war, dass ein Brandmelder ausgelöst hatte, der sich in der U-Bahn befindet.

Rund drei Stunden vor dem geplanten Beginn des Champions-League-Halbfinal-Rückspiels um 21 Uhr meldete die Polizei erhebliche Beeinträchtigungen des Verkehrs in der Dietlinden-, Ungerer- und Potsdamer Straße. Die Fußballfans waren von den Einsatzkräften aus der U-Bahn an die Oberfläche geleitet worden.

Die Station Dietlindenstraße liegt an der Linie U6. Sie ist die sechste Station vor dem Halt Fröttmaning, an dem sich das Fußballstadion befindet und vor Heimspielen des FC Bayern immer stark frequentiert. Die Polizei sperrte die umliegenden Straßen teilweise ab und riet Autofahrern über die sozialen Medien, den Bereich – wenn möglich – weiträumig zu umfahren.

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Nach etwa einer halben Stunde wurden die Sperren wieder aufgehoben. Die vorübergehend gestrandeten Fußballanhänger konnten ihre Anreise zum Stadion in einem neu bereitgestellten Zug fortsetzen. Verletzte gab es laut Behördenangaben nicht.

Warum der Brandmelder ausgelöst hatte, blieb zunächst offen. Vermutungen, dass in dem Wagen Pyrotechnik gezündet worden sein könnte, bestätigten sich nicht. Nach Auswertung der Kameraaufzeichnungen schloss die Polizei dies aus. Möglicherweise war eine E-Zigarette der Grund für das Chaos, die Ursachenforschung lief am Abend aber noch.

Vor zweieinhalb Wochen war es vor einem Bundesligaheimspiel des Vereins aus anderen Gründen zu einem Polizei-Großeinsatz gekommen. Vor der Partie gegen den VfB Stuttgart hatte es im Bereich zwischen dem U-Bahn-Halt Fröttmaning und den Arena-Eingängen Tumulten zwischen radikalen Fangruppierungen gegeben.

Rund um das Champions-League-Spiel waren am Mittwochabend rund 400 Polizisten im Einsatz. Hinweise auf strafrechtlich relevante Gewaltdelikte gab es bis 19.45 Uhr keine.

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