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Der Bayerische Rundfunk stellt seine Direktionsebene neu auf

Der Bayerische Rundfunk verabschiedet seinen Hörfunkdirektor Martin Wagner in den Ruhestand und stellt im Zuge dessen seine Direktionsebene neu auf. Vom 1. Juli an gibt es keine Gliederung mehr nach den Ausspielwegen Radio und Fernsehen, sondern eine inhaltliche in "Information" und "Kultur". Martin Wagner war seit 2014 als Hörfunkdirektor für fast alle Hörfunkwellen sowie die Klangkörper des BR verantwortlich. Dabei trieb er unter anderem den trimedialen Umbau des Hörfunks voran. Diese Entwicklung zeigt sich nun auch strukturell auf der Leitungsebene. "Mit der medienübergreifenden Neuaufstellung unserer Programmdirektionen erhöhen wir die publizistische Schlagkraft und stärken die Zukunftsfähigkeit des Bayerischen Rundfunks auch organisatorisch", sagt Intendant Ulrich Wilhelm. Damit reagiere man auf eine Zeit, "in der die Grenzen zwischen den Ausspielwegen zunehmend verschwimmen", und besonders "digitale Verbreitungswege an Bedeutung gewinnen", sagt Wilhelm.

© SZ vom 03.07.2020 / arGA

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