Politik in MünchenDie AfD und der Mörder

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Bei der Kommunalwahl 2020 entfielen in München 3,9 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen auf die AfD. Im 80 Köpfe umfassenden Stadtrat hatte sie damit drei Sitze.
Bei der Kommunalwahl 2020 entfielen in München 3,9 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen auf die AfD. Im 80 Köpfe umfassenden Stadtrat hatte sie damit drei Sitze. Carsten Koall/dpa

Ein Kandidat der AfD für den Münchner Stadtrat wird von den Behörden von der Liste gestrichen. Jetzt kommt der Grund heraus: Der Mann wurde 2005 wegen Mordes verurteilt, weil er seine greise Nachbarin erdrosselt hatte.

Von Heiner Effern und Anna Hoben

Ein wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilter Mann hat sich auf der Liste der AfD für ein Mandat im Stadtrat beworben. Er lebt derzeit in München, steht aber noch unter Bewährung. Zu seiner Strafe gehört, dass er im Moment nicht in ein öffentliches Amt gewählt werden darf. Das fiel dem Wahlamt im Kreisverwaltungsreferat auf, woraufhin der 43 Jahre alte Mann von der Liste der AfD gestrichen wurde.

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