Klärwerk„Nur weil etwas ins Klo passt, muss es nicht reingehören“

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Abwassermeisterin Andrea Haderer an einem der Becken im Münchner Klärwerk Gut Großlappen.
Abwassermeisterin Andrea Haderer an einem der Becken im Münchner Klärwerk Gut Großlappen. Stephan Rumpf

Was schwimmt alles in der Kanalisation? Und was soll da eigentlich gar nicht sein? Abwassermeisterin Andrea Haderer kennt die  Probleme – etwa mit feuchtem Toilettenpapier.

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Andrea Haderer arbeitet seit mehr als 40 Jahren im Klärwerk Gut Großlappen. Sie hat dort 1985 als eine der ersten Frauen die Ausbildung als Ver- und Entsorgerin begonnen. Längst ist sie Abwassermeisterin, hat die Renaturierung der Schuttdeponie Nord hinter dem Klärwerk betreut und kümmert sich inzwischen überwiegend um das Gelände und seine vielen Grünflächen. Rund um die Gebäude und Becken ist alles sehr sauber und gepflegt. Hier wachsen viele bienenfreundliche Pflanzen, erzählt Haderer. Die Mitarbeitenden, die täglich mit dem Schmutzwasser von mehr als 1,6 Millionen Menschen zu tun haben, sollen sich hier wohlfühlen. Das Klärwerk, das im Juni vor 100 Jahren in Betrieb ging, ist mit der Einwohnerzahl Münchens mitgewachsen: Etwa so groß wie 80 Fußballfelder ist das Gelände heute. Die 58-Jährige hat viel zu tun.

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