Demos in der InnenstadtTausende demonstrieren gegen Recht auf Abtreibung – und Tausende dafür

Abtreibungsgegner ziehen beim sogenannten „Marsch für das Leben“ alljährlich durch München (Archivbild).
Abtreibungsgegner ziehen beim sogenannten „Marsch für das Leben“ alljährlich durch München (Archivbild). Robert Haas

Gegendemonstranten versuchten den sogenannten „Marsch für das Leben“ zu stören. Mehr als 300 Polizeibeamte waren im Einsatz.

Am sogenannten „Marsch für das Leben“ haben am Samstag etwa 4500 Abtreibungsgegner teilgenommen. 4000 Anhänger von „Pro Choice“ nahmen an einer Gegenveranstaltung teil, die sich für das Recht auf Abtreibung aussprach.

Schon in der Nacht zum Freitag hatten mutmaßlich Pro-Choice-Anhänger Schmierschriften auf die Brienner Straße geschrieben. Am Samstagnachmittag dann, als sich der Aufzug der Abtreibungsgegner in Bewegung setzte, versuchten Gegendemonstranten immer wieder, Absperrungen zu überklettern oder mit Sitzblockaden den Marsch aufzuhalten. Die Polizei war mit 300 Beamten im Einsatz. Sie drückten und schoben die Störer beiseite, es gab Anzeigen wegen Körperverletzung, Beleidigung sowie Erregung öffentlichen Ärgernisses.

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