Eine Frau ist am Samstagabend auf dem Frühlingsfest verunglückt, als sie mit der Gondel eines Fahrgeschäfts kollidierte und mitgeschleift wurde. Die 23-Jährige erlitt dabei nach Angaben der Polizei eine Fraktur des Sprunggelenks sowie ein Polytrauma, also weitere Verletzungen an mehreren Körperteilen. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr habe jedoch nicht bestanden.
Nach Schließung der Zelte auf der Theresienwiese habe sich die Frau gegen 23.15 Uhr im Bereich des Fahrgeschäfts „Breakdance“ aufgehalten, wobei sie ohne Fremdeinwirkung gegen eine der im Betrieb befindlichen Gondeln geprallt und von dieser etwa fünf bis zehn Meter mitgezogen worden sei, ehe sie schwer verletzt auf dem Boden liegenblieb.
Das für Betriebsunfälle zuständige Kommissariat 13 der Münchner Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen des Vorfalls.
Hinweis der Redaktion: In einer früheren Fassung hatte die Polizei erklärt, die Frau sei augenscheinlich „erheblich alkoholisiert“ gewesen. Die Polizei hat ihre Angabe nun korrigiert: Es habe zu keinem Zeitpunkt Anhaltspunkte für eine Alkoholisierung des Unfallopfers gegeben.

