Mr. Pancake Im Schlaraffenland für Pancake-Fans

Zur Wahl stehen Mr. Bacon oder Mr. Blueberry.

(Foto: Stefanie Preuin)

Im neuen Mr. Pancake im Lehel gibt es die Pfannkuchen in allen denkbaren Variationen. Das lockt nicht nur US-Amerikaner und Kanadier.

Von Laura Kaufmann

Das Frühstück ist, so sagt es der Volksmund, die wichtigste Mahlzeit des Tages. Und manchmal schreit der Tag danach, mit einem Comfort Food eingeläutet zu werden. Comfort Food, ein Wohlfühlessen also, meist kalorienreich und oft mit einem nostalgischen Wert verbunden. Pancakes zum Beispiel sind so ein Frühstücks-Comfort-Food. Besonders für US-Amerikaner, die den pfannkuchenartigen Flatschen am liebsten mit literweise Ahornsirup versüßen.

Ziemlich viele Cafés haben Pancakes auf ihrer Speisekarte, sie schmecken mal so, mal so. Und dann gibt es da noch Mr. Pancake, der gerade im Lehel sein neues Pancake House eröffnet hat. Seit einiger Zeit schon betreibt Alex Sviridov sein Geschäft in einem winzigen Laden in der Gabelsbergerstraße, das sich besonders unter Reisenden und amerikanischen Expats zum Geheimtipp mauserte. Pfannkuchen aus aller Welt gibt es da, zwei Jahre lang war der Gastronom mit seiner Frau gereist, um alle Spezialitäten kennenzulernen. Im Moment aber konzentiert sich Mr. Pancake in seinen nun zwei Filialen wieder ganz auf das Kerngeschäft - die Pancakes.

Mr. Pancake

Ein Pancake House für das Lehel

Was gibt es da und was kostet das?

Die Pancake-Variationen tragen Namen wie Mr. Blueberry, Mr. Cherry, Mr. Ham, Mr. Vegetarian oder Mr. Bacon und kosten zwischen 8,90 und 10,50 Euro. Die Teller sind riesig und beherbergen pro Gericht drei dicke, fluffige Pancakes, die genauso schmecken wie in einem amerikanischen Diner. Dazu die Garnituren, die der jeweilige Name andeutet. Ein Mr. Bacon zum Beispiel wird begleitet von zwei Spiegeleiern, vier Streifen Bacon und Ahornsirup - ein klassisch amerikanisches Frühstück. Der süße Mr. Banana kommt mit Bananen und Nutellasauce, Mr. Vegetarian mit Tomaten und Gurken, Reibekäse und Joghurt. Wer noch mehr Extras möchte, kann sich Eier, Ahornsirup, Käse und Co. noch zusätzlich bestellen.

Die Portionen sind üppig. Klassisch-amerikanisch eben. Bei kleinerem Hunger lässt sich eine Speise auch ganz gut teilen. Zu trinken gibt es frisch gepressten Orangensaft (0,27 Liter für 4,10 Euro) oder einen Cappuccino (2,90), andere Säfte oder Cola.

Bald soll die Karte wieder erweitert werden um weitere Pfannkuchengerichte, bis dahin gibt es Pancakes in allen Variationen. Bestellt wird per Ankreuz-Kärtchen am Tisch, bezahlt wird an der Theke.

Wer geht da hin?

Gefühlt alle amerikanischen und kanadischen Expats, die in der Stadt leben oder auf Durchreise sind, die Atmosphäre ist sehr international. Jeder Gast wird freundlich begrüßt, manchmal gleich auf Englisch. Während in dem kleinen Laden in der Gabelsbergerstraße 34 nur sehr begrenzt Platz ist, kommen im neu eröffneten Ecklokal in der Emil-Riedel-Straße um die 50 Leute unter. Die Tische sind aber sehr großzügig über den schlicht gestalteten Raum verteilt. Auch für einen Kinderwagen lässt sich Platz finden.

Wie viel Zeit bringt man mit?

Pancakes sind ein Wohlfühlessen, und für ein Wohlfühlessen braucht es Zeit. Die darf man sich nehmen im Pancake House. Nicht nur das Lokal, auch die Tische sind groß und geräumig. Schließlich müssen die riesigen Teller darauf Platz finden. Mütter kommen mit ihren Kindern, Expat-Gruppen treffen sich zum Austausch.

Schafft man es schließlich wieder, sich zu erheben, sind der Englische Garten und die Isar beide nicht weit. Und nach einer großen Portion typisch amerikanischen Comfort Foods ist ein typisch münchnerischer Verdauungsspaziergang genau das Richtige.

Brunch

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