Moosach:Wie die Dachauer Tracht nach München kam

Die Dachauer Tracht ist ein wesentlicher Bestandteil der Münchner Kleidergeschichte und gehört zu den bekanntesten altbairischen Trachten. Die Männertracht bestand aus einem Janker oder der Joppe aus Loden mit einem reichen Besatz von Münz- oder Silberknöpfen. Die Historie, Entwicklung und Erneuerung der Dachauer Tracht in den bis 1803 zum Landgericht Dachau gehörigen selbständigen Dörfern Moosach, Feldmoching und deren Umland stellt Volker D. Laturell in einem Vortrag des Geschichtsvereins zusammen mit der Volkshochschule am Montag, 20. September, vor. Der ehemalige Leiter der Abteilung Volkskulturpflege im Münchner Kulturreferat (1979-1999) berichtet mit vielen Bildern aus seiner Trachtenforschung. Von ihm stammt auch die 1998 erschienene, erste umfassende Kleidergeschichte der Landeshauptstadt "Trachten in und um München". Beginn ist um 18.30 Uhr in der Volkshochschule an der Baubergerstraße 6 a. Die Teilnahme ist gebührenfrei. Anmeldung ist erforderlich unter Telefonnummer 480 06-68 68 oder www.mvhs.de (Kursnummer M122256).

© SZ vom 13.09.2021 / anna
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