Moosach:Pressestadt soll auf Welterbe-Liste

Ein Teil des Stadtbezirks Moosach könnte vielleicht einmal zum Weltkulturerbe gehören. Der Moosacher Bezirksausschuss bittet die Stadt, zu prüfen, ob die Olympia-Pressestadt in die Bewerbung um das Welterbe Olympiapark mit aufgenommen werden kann.

Die Olympia-Pressestadt war Teil der Olympischen Spiele 1972, begründete Veronika Linden den Antrag der SPD-Fraktion. Etwa 4000 Journalisten und Medienleute aus aller Welt hätten während der Spiele in der Pressestadt gewohnt. Von dort aus sei die Berichterstattung über die Olympischen Spiele in die ganze Welt hinausgetragen worden. Man nannte sie auch "Spiele der kurzen Wege", weil Shuttlebusse die Reporter zu den Sportstätten gebracht hätten. Die damalige Bushaltestelle, von den Bewohnern "Pavillon" genannt, stehe heute noch im Zentrum der Olympia-Pressestadt.

Die Pressestadt mit heute 2000 Einwohnern liegt westlich des Olympiaparks. Ihr Zentrum war einst an der Riesstraße 50, wo sich heute das Berufsschulzentrum befindet. Das ebenfalls zu den Spielen erbaute Gebäude mit Hausnummer 82 steht mit 83 Metern an 14. Stelle der Hochhäuser in München. Der Kusocinskidamm und die Brücke über die Landshuter Allee verbinden die Pressestadt mit Olympiapark, Sportstätten und Olympiadorf. Der Antrag passierte einstimmig ohne jede Diskussion.

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