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Missbrauchsvorwürfe in der Katholischen Kirche:Die dunklen Kapitel ausleuchten

Das Studienseminar St. Michael ist ein Internat der Erzdiözese München und Freising. Es befindet sich in Traunstein im Chiemgau.

(Foto: Matthias Köpf)

Die Münchner Erzdiözese reagiert auf die Vorwürfe ehemaliger Schüler des Studienseminars St. Michael: Im September will sie Betroffene zu einem Austausch einladen - er soll "von einer Haltung des Zuhörens, der Empathie und der Aufklärung getragen sein".

Von Bernd Kastner

Die Erzdiözese München und Freising will Vorwürfe zur Vergangenheit ihres Studienseminars St. Michael in Traunstein aufklären. Im September will man ehemalige Schüler zu einem Gesprächsforum einladen. Ein renommierter Fachmann soll es moderieren, kündigten Generalvikar Christoph Klingan und die Amtschefin des Ordinariats, Stephanie Herrmann, an. Anlass für das Treffen sind teils schwerwiegende Vorwürfe ehemaliger Schüler des Erzbischöflichen Studienseminars. Sie betreffen nicht die Gegenwart, sondern vor allem die 1970er- und 80er-Jahre, als der spätere Weihbischof Engelbert Siebler Direktor des Internats war. Insbesondere gegen ihn richten sich die bis heute ungeklärten Vorwürfe, bis hin zu Missbrauch.

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