Komponist Minas Borboudakis im Porträt:Das Leben in Musik denken

Komponist Minas Borboudakis im Porträt: Minas Borboudakis wurde 1974 in Heraklion auf Kreta geboren - und kehrt thematisch immer wieder zur griechischen Mythologie zurück.

Minas Borboudakis wurde 1974 in Heraklion auf Kreta geboren - und kehrt thematisch immer wieder zur griechischen Mythologie zurück.

(Foto: Astrid Ackermann)

Neue Musik ist immer ernst, abstrakt und nur für Experten? Der Münchner Komponist Minas Borboudakis versucht, mit seinen Werken Horizonte zu erweitern - wie auch bei der kommenden Uraufführung.

Von Paul Schäufele

Im Halbdunkel des Zuschauerraums zeichnet sich die Silhouette eines Mannes ab. Konzentriert folgt er dem Bühnengeschehen, den Kopf in die Hand gelegt, augenscheinlich ungerührt von dem Unaussprechlichen, das sich vor ihm abspielt: Auf der Bühne wird ein Mann gehäutet. Musikalisch, versteht sich, erfährt der Satyr Marsyas zum x-ten Mal den Zorn Apollons. "Super, Claire, super, wirklich schön", kommentiert Minas Borboudakis die Probe seines Stücks "Le cri de Marsyas".

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