Milbertshofen:Frauenquote bei den Straßennamen

Die Grünen wollen, dass der Straßenraum in Milbertshofen-Am Hart geschlechtergerecht wird. Deshalb hatten sie zu Jahresbeginn im Bezirksausschuss (BA) einen Antrag an den Stadtrat formuliert. Die Bitte nach einer festen Frauenquote für künftige Straßennamen im Viertel ist nun beim Kommunalreferat aufgeschlagen. Dieses wiederum hat dem Vorhaben eine Absage erteilt, weil für personenbezogene Benennungen der Münchner Straßennamen der Stadtrat zuständig ist. Warum dann das Kommunalreferat in Person von Kommunalreferentin Kristina Frank (CSU) den Antrag bearbeitet hat, fragen sich jetzt die Grünen aus dem Münchner Norden. Sie fordern, dass der Antrag dem Stadtrat weitergegeben wird, "wie es auch im Antragstext steht", sagt Katrin Düdder (Grüne), Initiatorin des Vorstoßes. Das sieht ein Großteil des Gremiums ähnlich. BA-Vorsitzender Fredy Hummel-Haslauer (SPD) ist in der jüngsten Sitzung des Gremiums mit zehn Gegenstimmen beauftragt worden, eine gleichlautende Stellungnahme zu formulieren.

© SZ vom 03.07.2021 / lkr - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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