Mietenstopp in München:Ein schlüssiges Konzept fehlt

Mietenstopp in München: Mieten in München sind teuer - über einen verlängerten Preisdeckel wird diskutiert.

Mieten in München sind teuer - über einen verlängerten Preisdeckel wird diskutiert.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Die SPD muss Antworten liefern, wie sie den Mietpreisdeckel finanzieren will - ihre Wohnungspolitik irritiert.

Kommentar von Joachim Mölter

Es ist sehr irritierend, welche Wohnungspolitik die Münchner SPD gerade betreibt. Zum einen beharrt sie darauf, unter erschwerten Bedingungen die städtischen Wohnungsgesellschaften Gewofag und GWG zur "Münchner Wohnen" zu fusionieren - gegen den offenkundigen Widerstand der Belegschaften und trotz eines gerade fluchtartig demissionierten Geschäftsführers. Zum anderen will sie dem künftigen Unternehmen auch noch das Wirtschaften schwer machen - mit einem Mietenstopp, der bis in alle Ewigkeit dauern könnte. Zumindest theoretisch.

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